Ulm und Ravensburg gewinnen im Wettbewerb Digitale Zukunftskommune@BW

Jens Mofina Aktuelles Leave a Comment

And the Lions goes to … Ulm und Ravensburg. Beim Wettbewerb Digitale Zukunftskommune@BW haben sich unsere beiden Städte durchgesetzt.
Stadt Ulm im Teil A mit dem Projekt „Digitale Stadtquartiere Ulm“ und Stadt Ravensburg im Teil B – Entwicklung einer Digitalisierungsstrategie.

Die Stadt Ulm wird in den kommenden drei Jahren eine offene und zentrale Datenplattform als Basisinfrastruktur aufbauen. Darauf sollen dann gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort und mit Experten aus Wirtschaft und Wissenschaft quartiersspezifische digitale Services aus den Bereichen Mobilität, Handel, Energie, Umwelt und Versorgung aufgesetzt werden. Das Konzept sieht dafür ein Budget von 2,2 Millionen Euro vor, durch die Auszeichnung übernimmt das Land davon nun rund 880.000 Euro.
Unter dem Titel „Digitale Stadtquartiere Ulm – Innovation aus der Stadt für die Stadt“ setzt Ulm bei der Entwicklung einer offenen und zentralen Datenplattform als Basisinfrastruktur für die Stadtentwicklung auf bürgerschaftliche Partizipation: Bürgerinnen und Bürger sollen mitwirken und mit entscheiden. Aufbauend auf der Plattform sollen Lösungen und Services für die einzelnen Stadtquartiere entwickelt werden. Ein erster Testlauf ist auf dem Eselsberg geplant, wo „Alter Eselsberg“ und das aktuell entstehende Wohnquartier „Am Weinberg“ besser verknüpft und die bereits laufenden Aktivitäten im Rahmen des Projekts „Quartier 2020“ um eine digitale Dimension ergänzt werden.
„Wir wollen gemeinsam mit unseren Bürgerinnen und Bürgern, der Wissenschaft und der Wirtschaft vor Ort moderne und zukunftsfähige Lösungen entwickeln, die den Menschen vor Ort nützen“, betont Oberbürgermeister Gunter Czisch. Ihm ist dabei auch die Datensicherheit wichtig: „Durch das im Konzept formulierte Vorgehen stellen wir insbesondere im Hinblick auf die Themen Datenhaltung und -verwendung eine demokratische Kontrolle durch den Gemeinderat sicher. Damit werden wir einer der wesentlichsten zukünftigen kommunalen Aufgaben gerecht und können hier ganz praktisch Erfahrungen sammeln.“ (Auszug aus Newsletter der initiative.ulm.digital e.V. vom 11.5.2018)

 

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