Zukunftskommune Ulm – Digitales Stadtquartier: Zukunft gemeinsam gestalten

Lisa Schumann Aktuelles Leave a Comment

Quartier alter Eselsberg

Im Mai 2018 durfte sich die Stadt Ulm über die Verleihung des Preises des Landes Baden-Württemberg als Digitale Zukunftskommune@BW freuen.

Die Stadt Ulm setzt sich gemeinsam mit ihren Bürgerinnen und Bürgern für ein besseres und komfortableres Leben im Quartier am Alten Eselsberg ein. Im Fokus stehen Lösungen, die mit digitalen Technologien bis 2021 umgesetzt werden können.

Gemeinsam mit der Bevölkerung vor Ort und mit Experten aus Verwaltung, Wirtschaft und Wissenschaft werden Herausforderungen analysiert, Ideen gesammelt und in konkreten Projekten umgesetzt. Als Basisinfrastruktur entsteht eine offene und zentrale Datenplattform, die den sicheren und vertrauensvollen Austausch von Daten und die Entwicklung neuer Services ermöglicht.

Unter dem Titel „Digitale Stadtquartiere Ulm – Innovation aus der Stadt für die Stadt“ unterstützen wir die Gesamtprojektsteuerung und die Leitung des Handlungsfeldes Infrastruktur und Datenplattform in Kooperation mit Fraunhofer Institut IESE.

Im Quartier Alter Eselsberg leben fast 9.000 Menschen: Junge, ältere und alte Menschen, Familien mit Kindern, alleinerziehende Eltern, Berufstätige, Paare und alleinstehende Menschen. Sie alle befinden sich in vielfältigen Lebenssituationen und haben unterschiedliche Bedürfnisse, Wünsche und Anliegen. Viele Bedürfnisse der Bürgerinnen und Bürger lassen sich mit Hilfe digitaler Lösungen unterstützen.

In einem umfassenden Beteiligungsprozess sollen wiederverwendbare und nutzerorientierte digitale Anwendungen konzipiert und getestet werden. Der Fokus liegt dabei auf den folgenden 5 Themenfeldern.

  1. MITEINANDER LEBEN Beispiele: Wie finde ich Nachbarschaftshilfe? Wo gibt es z. B. Kinderbetreuung, Einkaufshilfen, Hilfe beim Ausfüllen von Formularen? Wer hilft in schwierigen Lebenssituationen? Wer kann mir mehr über mein Wohnviertel erzählen?
  2. MOBILITÄT Beispiele: Wie lösen wir die Probleme im Alltag als Fußgänger, Radfahrer, Autofahrer? Wie könnten unsere täglichen Wege bequemer werden? Was müsste passieren, damit wir auf das Auto verzichten?
  3. UMWELT, ENERGIE, VER-/ENTSORGUNG Beispiele: Wie könnten wir Beleuchtung oder Müllentsorgung effizienter/besser gestalten? Wie kann mehr Sicherheit in technischen Notfällen gewährleistet werden? Wie können wir Energie und Wasser sparsamer nutzen und aktiv an der Energiewende mitwirken?
  4. HANDEL Beispiele: Wie kann ich mit Einschränkungen einkaufen? Wohin kann ich meine Bestellungen liefern lassen, wenn ich nicht da bin? Wie können Lieferdienste umweltfreundlicher erfolgen?
  5. INFRASTRUKTUR UND PLATTFORM Beispiele: Wie können Daten sicher ausgetauscht werden? Welchen Nutzen ermöglicht der Austausch von Daten? Wie können Sensoren im Stadtraum sinnvoll eingesetzt werden? Was bringen Breitband, Schmalband-Netz oder »smartes Stadtmobiliar«?

Erste konkrete Ideen werden am 26. April 2019 in einer Bürgerwerkstatt im Quartier Alter Eselsberg zusammen mit der Bürgerschaft erarbeitet.

Weitere Infos unter: www.zukunftsstadt-ulm.de

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